Über uns

Über den Verein

Vereinsheim (Punktspiele und Freitagstraining):

Gemeinschaftsraum Schmitzingen (hinter dem Gasthof "Löwen")
Hochtannweg 1

Lageplan
Tel.: 07751 / 910 856

Deli Wirtshaus Tiengen (Donnerstagstraining)

Webseite Deli

Vereinsabend:

jeden Freitag abend
ab 18 : 30 Jugendtraining (mit Sigi Lossau)
ab 20 : 00 Training und Spiel

jeden Donnerstag abend

ab 18 : 30 Jugendtraining (mit Sigi Lossau)
ab 20 : 00 Training und Spiel

Schach-AG in der Gemeinschaftsschule Rheintal:

jeden Dienstag 14:10 - 15:40 Uhr, Inputraum 2, GMS Küssaberg
Lehrbeaftragter: Konrad Schönherr

Funktionäre:

1. Vorsitzender: Gregor Müller
ph-greg@web.de
2. Vorsitzender / Materialwart: Wolfgang Malzacher
wolfgangmalzacher (at) gmx.de
Spielleiter: Mark Zichanowicz
maakz (at) web.de
Schriftführer: Michael Henninger
michael-henninger (at) gmx.de
Kassenwart: Christian Feidel
feidel-schach@web.de
Jugendleiter: Konrad Schönherr
konrad.schoenherr (at) hochrheinnet.de

Chronik der Schachgemeinschaft Waldshut-Tiengen

Ebensowenig wie es vor der Gebietsreform die Doppelstadt Waldshut-Tiengen gab, gab es vor einigen Jahren eine Schachgemeinschaft dieser Städte. Wie die Städte selbst, so lebten zwei Schachvereine zwar nachbarlich, aber auch konkurrierend nebeneinander. Die Geschichte der Schachgemeinschaft wäre unvollständig, wenn man ihre beiden Vorläufer überginge.

Schachverein Tiengen:

Als ältere der beiden Wurzeln der Schachgemeinschaft kann nächstes Jahr das vereinsmäßige Schachspiel in Tiengen auf eine 70-jährige Tradition verweisen. Im Februar 1931 gründeten einige Schachfreunde in Tiengen einen Schachclub, ein weiterer wurde dort im Oktober 1932 ins Leben gerufen, beide zusammen wurden 1933 im Rahmen der Gleichschaltung zum Schachverein Tiengen zusammengeschlossen. In den Jahren 1935/36 errang der Verein den Wanderpokal der Stadt Rheinfelden sowie die Oberrheinmeisterschaft. Nach Beendigung des Krieges wurde der Spielbetrieb bereits 1946 wieder aufgenommen und 1949/50 wiederum die Oberrheinmeisterschaft errungen. In den Jahren 1953 bis 1959 erlebte der Verein durch Wegzug und Erkrankungen eine Krisenzeit und beteiligte sich nicht mehr an den Verbandskämpfen. Dies änderte sich durch die Initiative einer  neuen Vorstandschaft, man wurde mehrfach Meister und erwarb schließlich 1969 die Berechtigung, in der damaligen Oberliga zu spielen. Da man hierfür die Spielerdecke doch als zu dünn ansah, knüpfte man Kontakte zu dem Waldshuter Schachclub und stellte für die Saison 1970/71 eine gemeinsame 1.Mannschaft.

Als ältere der beiden Wurzeln der Schachgemeinschaft kann nächstes Jahr das vereinsmäßige Schachspiel in Tiengen auf eine 70-jährige Tradition verweisen. Im Februar 1931 gründeten einige Schachfreunde in Tiengen einen Schachclub, ein weiterer wurde dort im Oktober 1932 ins Leben gerufen, beide zusammen wurden 1933 im Rahmen der Gleichschaltung zum Schachverein Tiengen zusammengeschlossen. In den Jahren 1935/36 errang der Verein den Wanderpokal der Stadt Rheinfelden sowie die Oberrheinmeisterschaft. Nach Beendigung des Krieges wurde der Spielbetrieb bereits 1946 wieder aufgenommen und 1949/50 wiederum die Oberrheinmeisterschaft errungen. In den Jahren 1953 bis 1959 erlebte der Verein durch Wegzug und Erkrankungen eine Krisenzeit und beteiligte sich nicht mehr an den Verbandskämpfen. Dies änderte sich durch die Initiative einer  neuen Vorstandschaft, man wurde mehrfach Meister und erwarb schließlich 1969 die Berechtigung, in der damaligen Oberliga zu spielen. Da man hierfür die Spielerdecke doch als zu dünn ansah, knüpfte man Kontakte zu dem Waldshuter Schachclub und stellte für die Saison 1970/71 eine gemeinsame 1.Mannschaft.

Schachclub Waldshut:

Am 7. Juni 1949 wurde nach hartnäckigem Papierkrieg mit Genehmigung der französischen Militärregierung unter Vorsitz des regen Max Freudig der Schachclub Waldshut gegründet. Am 28. November 1949 wurde der erste Wettkampf gegen Tiengen an 19 Brettern ausgetragen. Seit 1950 nahm der Schachclub mit zwei, seit 1958 mit drei Mannschaften an Verbandsspielen teil und konnte beachtliche Erfolge und einige Meistertitel erringen. Mit einer nur zweijährigen Unterbrechung lenkte seit 1958 Hans Kramer die Geschicke des Schachclubs sowie bis 1983 die der Schachgemeinschaft Waldshut-Tiengen bevor er sein Amt an Heinz Ebner übergab.

Am 7. Juni 1949 wurde nach hartnäckigem Papierkrieg mit Genehmigung der französischen Militärregierung unter Vorsitz des regen Max Freudig der Schachclub Waldshut gegründet. Am 28. November 1949 wurde der erste Wettkampf gegen Tiengen an 19 Brettern ausgetragen. Seit 1950 nahm der Schachclub mit zwei, seit 1958 mit drei Mannschaften an Verbandsspielen teil und konnte beachtliche Erfolge und einige Meistertitel erringen. Mit einer nur zweijährigen Unterbrechung lenkte seit 1958 Hans Kramer die Geschicke des Schachclubs sowie bis 1983 die der Schachgemeinschaft Waldshut-Tiengen bevor er sein Amt an Heinz Ebner übergab.

Schachgemeinschaft Waldshut-Tiengen:

Die gemeinsam gestellte Oberligamannschaft führte zu einer weiteren Annäherung der beiden Vereine und man beschloß, ab 1970/71 unter dem Namen Schachgemeinschaft Waldshut-Tiengen an den Verbandsrunden teilzunehmen. Zwei Jahre konnte man sich mit der 1. Mannschaft in der Oberliga halten. Seit 1973/74 spielte die 1.Mannschaft mit einem einjährigem Gastspiel in der Landesliga wieder in der Verbandsliga Südbaden. Zu einem Höhepunkt in der Vereinsgeschichte wurde die Ausrichtung des 54. Badischen Schachkongresses 1981. Erstmals wurde versucht, mit einem selbstgestrickten Programm die Auslosungen in den Gruppen mit einem Computer vorzunehmen, dies mißlang. Nach der zweiten Runde reichte die Kapazität des Rechners nicht mehr aus. Bisher lag die höchste Teilnehmerzahl bei 320 Personen. In Waldshut hatte man mit 360 Teilnehmern gerechnet und auch die Programmkapazitäten darauf eingerichtet. Alle Schätzungen wurden aber weit übertroffen, in 16 Gruppen nahmen 448 Spieler teil. Für die SG Waldshut-Tiengen errang Helmut Freise den badischen Meistertitel.

Die gemeinsam gestellte Oberligamannschaft führte zu einer weiteren Annäherung der beiden Vereine und man beschloß, ab 1970/71 unter dem Namen Schachgemeinschaft Waldshut-Tiengen an den Verbandsrunden teilzunehmen. Zwei Jahre konnte man sich mit der 1. Mannschaft in der Oberliga halten. Seit 1973/74 spielte die 1.Mannschaft mit einem einjährigem Gastspiel in der Landesliga wieder in der Verbandsliga Südbaden. Zu einem Höhepunkt in der Vereinsgeschichte wurde die Ausrichtung des 54. Badischen Schachkongresses 1981. Erstmals wurde versucht, mit einem selbstgestrickten Programm die Auslosungen in den Gruppen mit einem Computer vorzunehmen, dies mißlang. Nach der zweiten Runde reichte die Kapazität des Rechners nicht mehr aus. Bisher lag die höchste Teilnehmerzahl bei 320 Personen. In Waldshut hatte man mit 360 Teilnehmern gerechnet und auch die Programmkapazitäten darauf eingerichtet. Alle Schätzungen wurden aber weit übertroffen, in 16 Gruppen nahmen 448 Spieler teil. Für die SG Waldshut-Tiengen errang Helmut Freise den badischen Meistertitel.

Ab der Spielzeit 83/84 konnte die Schachgemeinschaft vier Mannschaften zu den Verbandsrunden melden. Die bis heute fortgesetzte Betreuung von zwei Schulschachgruppen durch Vereinsmitglieder im Klettgau-Gymnasium Tiengen und im Hochrheingymnasium Waldshut machte dies möglich.

Sportliche Erfolge erhöhten die Attraktivität des Vereins. 85/86 stieg die erste Mannschaft in die Oberliga Baden auf –und erreichte im darauffolgendem Jahr gleich die Vizemeisterschaft- und die zweite Mannschaft erwarb für ein Jahr das Spielrecht in der Verbandsliga. 88/89 erringt die erste Mannschaft wiederum die Vizemeisterschaft in der Oberliga und steigt in die 2.Bundesliga auf, da Meister Untergrombach II sein Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen kann. Beim 62. Badischen Schachkongress erwirbt zum zweiten Mal mit Eugen Kurz ein Waldshuter den Badischen Meistertitel. Überraschend kann sich die 1.Mannschaft für ein Jahr in der 2.Bundesliga behaupten. In den folgenden Jahren nach dem Abstieg errang die Schachgemeinschaft weitere zahlreiche Vizemeisterschaften in der Oberliga, zuletzt in der Saison 1999/2000. Die zweite und dritte Mannschaft erwiesen sich in den letzten Jahren als Pendler zwischen Verbandsliga/Landesliga beziehungsweise zwischen der Landesliga und der Bereichsliga. Die vierte Mannschaft spielt seit Jahren –von einem kurzem Ausflug in die Bereichsliga mal abgesehen- in der Bezirksklasse.

Dieses Jahr versucht die 1.Mannschaft ihren Vorjahreserfolg zu wiederholen, was angesichts stärkerer Konkurrenz allerdings schwierig sein dürfte. Die 2.Mannschaft will den sofortigen Wiederaufstieg in die Verbandsliga bewältigen und auch die dritte Mannschaft, dieses Jahr in der Bereichsliga , versucht sich am Aufstieg in die Landesliga. Die vierte Mannschaft sollte wie immer eine gute Rolle in der Bezirksliga spielen.

Als Verein in einem Grenzgebiet pflegt die Schachgemeinschaft auch gute Beziehungen zu den Vereinen der Schweiz  In der Jahresplanung stellt die Begegnung mit Zurzach/Klingnau einen festen Termin dar.

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